Die Goldfruchtpalme  bei den Zimmerpalmen

Die Goldfruchtpalme,  eine Vertreterin der echten Palmen, ist ebenfalls genau richtig für Anfänger, da nur wenig Pflege erforderlich ist. Sie zählt zu den Fiederpalmen und stammt aus den Bergwäldern Mexikos. Hier erreicht sie eine Höhe von bis zu 5 Metern, als Zimmerpalmen kultiviert, bleiben sie wesentlich kleiner ( bis 130 cm). Diese Zimmerpalmen bevorzugen ein eher schattiges Plätzchen, denn ihre leicht gebogenen Fiederblätter würden bei direkter Sonneneinstrahlung vergilben. Sie gedeihen am besten in nährstoffreicher Erde (Kompost/Lauberde-Gemisch), eine Hydrokultur ist ebenfalls möglich.Eine weitere Art der Fiederpalmen ist die Goldfruchtpalme, lat. Areca catechu, auch unter dem Namen Arecapalme bekannt. Ihre Heimat liegt ursprünglich in den Regenwäldern Madagaskars. Die Areca gehört mit ihren feinen, breit gefächerten Blättern zu den schönsten Zimmerpalmen. Aufgrund ihres hohen Pflegebedarfs ist sie für Anfänger nicht zu empfehlen. Da sie die feuchte Wärme der Tropen für optimales Gedeihen benötigt, wird es schwierig, in der Wohnung für sie den rechten Standort zu finden. Ideal für die Areca ist ein Gewächshaus oder ein Wintergarten mit Temperaturen um die 20° und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60 %. Der Allrounder unter den Zimmerpalmen ist die Goldfruchtpalme. Man findet sie außer in Wohnungen auch in vielen Büros. Diese äußerst robusten, sehr langlebigen Zimmerpalmen bestechen mit einem Busch von dunkelgrünen, tief gefiederten Blättern an langen, kräftigen Stielen. Sie bevorzugen den Halbschatten und stabile Temperaturen um die 20 °, also genau die Voraussetzungen, die in vielen klimatisierten Büros zu finden sind. Regelmäßig ein wenig Wasser (Staunässe vermeiden) und ab und zu eine Dusche aus der Sprühflasche dankt die Kentia mit herrlichem Wuchs und einem langen Leben.


Zu den beliebtesten Zimmerpalmen gehört die Bambuspalme, lat. Chamaedorea. Ihre Heimat liegt in Mittelamerika, wo sie eine Höhe von bis zu drei Metern erreicht. Sie besitzt einen geraden, dunkelgrünen Stamm, der helle Ringe aufweist und so an einen Bambus erinnert aber auch an die Goldfruchtpalme. An einer Vielzahl von Trieben wachsen dichte, bis zu 60 cm lange Fiederblättchen. Da diese Zimmerpalmen nur wenig Licht benötigen, können sie auch an Schattenplätzen in der Wohnung aufgestellt werden. Besonders gut gedeihen sie in Pflanzerde mit Lavagranulat, Kies oder Blähtonbruch. Eine Hydrokultur ist ebenfalls möglich. Regelmäßige Wassergaben und eine monatliche Düngung (außer in der Ruhephase im Winter) sind erforderlich bei einer schönen Goldfruchtpalme.
Eine weitere Größe unter den Zimmerpalmen ist die Chinesische Goldfruchtpalme, lat. Trachycarpus fortunei. In der Wohnung kultiviert, erreicht sie eine Höhe von etwa 2,5 Metern, benötigt also einen ausreichend großen Platz für ihre Entfaltung.

Die Goldfruchtpalme besitzt fächerartige Blätter, die nach oben hin austreiben und sich, je älter sie werden, nach unten absenken. Die alten Blätter verfärben sich mit der Zeit von gelb nach braun und sterben ab. Jetzt müssen sie vorsichtig abgeschnitten werden. Die Goldfruchtpalme benötigt einen hellen Standort, an dem täglich einige Stunden die Sonne scheint. Wie bei den meisten Zimmerpalmen sollte der Wurzelballen von der Goldfruchtpalme nicht austrocknen. Wassergaben, möglichst ohne Kalk, sind immer dann erforderlich, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Auch im Winter benötigen diese Zimmerpalmen zu denen auch die Goldfruchtpalme ihre Zugehörigkeit hat, Wasser, sie legen keine Ruhephase ein, reduzieren nur ihr Wachstum.